Start am 5. November 2026
FARBE BEKENNEN für den Jüngsten der Blauen Reiter.
Der Jüngste der Blauen Reiter, die größte Sammlung seiner Werke, mitten in Penzberg. Helfen Sie mit, dass sie weiter leuchtet.
Diese Seite gibt es in drei Sprachen, auch auf Niederländisch: Campendonk lebte und lehrte ab 1935 in Amsterdam.
Psst: Sieben Mal hat sich unser Signet auf dieser Website versteckt. Finden Sie alle?
Warum wir sammeln
Das Licht soll nicht ausgehen.
Der Haushalt der Stadt steht so stark unter Druck, dass Sonderausstellungen kaum noch möglich sind. Sogar eine Schließung wird diskutiert.
Foto: Roche Fotogruppe Penzberg
Drei Wege, Farbe zu bekennen.
Ein Feld verschenken
Ein Stück Campendonk mit Urkunde, zum Verschenken oder Behalten.
Feld aussuchenSpenden
Einmalig oder regelmäßig, für Sonderausstellungen und Forschung.
Jetzt spendenStifter werden
Unverbindlich zusagen, fällig erst zur Gründung in der zweiten Jahreshälfte 2027.
Absicht erklärenStart am 5. November im Zwischenraum.
Alle TermineEin Museum voller Leben.
Fotos: Roche Fotogruppe Penzberg
Das Campendonk-Quiz
Wie gut kennen Sie den Jüngsten?
Bereit für eine Runde Blauer Reiter?
Jede richtige Antwort färbt ein Feld Ihrer Palette. Falsche Antworten kosten nichts außer ein bisschen Stolz. Und am Ende wissen Sie Dinge, mit denen Sie bei jedem Abendessen glänzen.
Fragen? Dr. Anette Völker-Rasor ist für Sie da.
Historikerin, Sprecherin der drei Vereine, koordiniert Kampagne und Stiftungsgründung.
Die Initiative FARBE BEKENNEN
Das Licht soll nicht ausgehen.
Eben erst hat das Museum Penzberg – Sammlung Campendonk seinen zehnten Geburtstag gefeiert. Jetzt gerät es durch die Haushaltsnöte der Stadt schwer unter Druck. Sonderausstellungen sind kaum noch möglich, manche reden sogar von Schließung. Jetzt heißt es: FARBE BEKENNEN.
Foto: Roche Fotogruppe Penzberg
Es geht um viel.
Das Haus bewahrt die weltweit größte Sammlung von Werken Heinrich Campendonks und damit einen bedeutenden Teil des kulturellen Erbes des deutschen Expressionismus.
Campendonks Werk galt den Nationalsozialisten als „entartet“. Zwischen den Räumen für die Kunst und dem Gedenkraum für die Penzberger Mordnacht vom 28. April 1945 liegen nur ein paar Meter. Politische Geschichte und Kunstgeschichte sind hier eng miteinander verzahnt.
Zugleich erinnert das Museum, wie das Bergwerksmuseum, an die lange Zeit des Bergbaus und daran, wie sich die Stadt nach dessen Ende neu erfinden musste. So kommen auch die Sozialgeschichte einer Viel-Nationen-Stadt und ihre Wirtschaftsgeschichte in den Blick.
Fotos: Roche Fotogruppe Penzberg
Was wir vorhaben
Stadtverwaltung und Stadtrat arbeiten intensiv am Erhalt des Hauses. Drei Penzberger Vereine haben sich zusammengetan, um dabei zu helfen.
Kurzfristig
Eine Rücklage für Sonderausstellungen
Mit Spenden bilden wir eine finanzielle Rücklage. Sie macht Sonderausstellungen wieder möglich und gibt dem Museum Planungssicherheit, die es unter den aktuellen Haushaltsbedingungen nicht mehr hat.
Und sie öffnet Türen: Viele Fördermittel gibt es nur mit Eigenbeteiligung. Jeder gespendete Euro kann so weiteres Geld nach Penzberg holen.
Diese Rücklage verbraucht sich und muss durch weitere Spenden wieder aufgefüllt werden.
Mittelfristig
Eine Stiftung für das Museum
Aus der Initiative heraus soll die Stiftung Sammlung Campendonk entstehen, getragen von Stadt, Bürgerschaft, Unternehmen und allen, denen Kunst und kulturelles Erbe etwas bedeuten. Die Gründung ist für die zweite Jahreshälfte 2027 angedacht.
Das Stiftungsvermögen verbraucht sich nicht, sondern trägt mit seinen Erträgen zum Unterhalt des Museums bei. Je höher das Stiftungsvermögen, umso unabhängiger wird das Museum von der Haushaltslage der Stadt Penzberg.
Parallel dazu suchen wir Sponsoren. Wenn Ihr Unternehmen dabei sein möchte, sprechen Sie uns an.
Drei Vereine, ein Museum.
Hinter FARBE BEKENNEN stehen Ehrenamtliche aus drei Penzberger Vereinen. Die Initiative startet am 5. November 2026.
Kunstzeche Penzberg
Trägerin der Aktion FARBE BEKENNEN. Spenden gehen auf ihr Konto, und sie sammelt die Absichtserklärungen für die Stiftung.
Kulturgemeinschaft Penzberg
Partnerin der Aktion und seit Jahren an der Seite des Museums.
Freundeskreis Heinrich Campendonk
Partner der Aktion, vernetzt mit Freunden des Künstlers weit über Penzberg hinaus.
Häufige Fragen
Was ist der Zwischenraum?
Ab dem 1. November öffnet das Museum wieder einen Zwischenraum, diesmal unter dem Motto FARBE BEKENNEN. Dort gibt es an allen Sonntagen im November von 14 bis 16 Uhr ein kostenloses Offenes Atelier für Kinder, Familien und Erwachsene, Fotografien der Roche Fotogruppe Penzberg und weitere Veranstaltungen. Zu den Terminen
Gehört mir dann ein Stück des Bildes?
Nein. Ein Feld ist eine Spende mit Urkunde. Das Bild bleibt vollständig in der Sammlung des Museums, Ihr Feld ist Ihr Platz in seiner Geschichte.
Bekomme ich eine Zuwendungsbestätigung?
Ab 300 € erhalten Sie automatisch eine Zuwendungsbestätigung der gemeinnützigen Kunstzeche Penzberg, bei regelmäßigen Spenden einmal im Jahr über die Jahressumme. Unter 300 € genügt dem Finanzamt Ihr Kontoauszug als Nachweis.
Wann kommt die Urkunde?
Bei Zahlung per Lastschrift direkt nach dem Kauf als PDF per E-Mail. Bei Überweisung, sobald Ihr Geld eingegangen ist. Bei PayPal ebenfalls nach Zahlungseingang. Die Urkunde ist zum Ausdrucken gemacht, ob für den Gabentisch, den Geburtstag oder einfach so. Das Datum auf der Urkunde wählen Sie selbst.
Kann ich bestimmen, welches Feld ich bekomme?
Die Felder weisen wir automatisch zu. Gefällt Ihnen die Stelle nicht, lassen Sie sich mit einem Klick eine andere Stelle im Bild zuweisen.
Kann ich meine regelmäßige Spende ändern oder beenden?
Jederzeit. Eine kurze E-Mail an avr@penzberg-bekennt-farbe.de genügt, um den Betrag zu ändern, zu pausieren oder zu beenden.
Wofür wird das Geld verwendet?
Spenden und Felder dienen dazu, den Eigenanteil bei Förderungen abzudecken. Da die Stadt aufgrund ihrer finanziellen Lage dieses nicht kann, können auch keine Förderungen z. B. für Sonderausstellungen oder Forschung am Werk Heinrich Campendonks beantragt werden.
Zusagen für die Stiftung bauen das Stiftungsvermögen auf, das erhalten bleibt. Nur die Erträge gehen an das Museum.
Ist die Absichtserklärung für die Stiftung verbindlich?
Nein. Sie ist unverbindlich und hilft uns, die Gründung zu planen. Fällig wird Ihr Betrag erst mit der Gründung der Stiftung, voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027. Zuvor werden wir bereits mit Ihnen persönlich sprechen.
Kann ich aus dem Ausland spenden?
Ja. Einmalige Spenden und Felder können Sie weltweit mit PayPal bezahlen, SEPA-Lastschriften funktionieren in allen SEPA-Ländern, auch in der Schweiz. Für größere Beträge aus dem Ausland finden wir im Gespräch den passenden Weg.
Kann ich anonym bleiben?
Selbstverständlich. Die Nennung in der Unterstützerliste ist freiwillig, und auch als Stifterin oder Stifter können Sie ungenannt bleiben.
Wer steht hinter FARBE BEKENNEN?
Die Kunstzeche Penzberg e. V., gemeinsam mit der Kulturgemeinschaft Penzberg e. V. und dem Freundeskreis Heinrich Campendonk e. V. Alle drei Vereine sind als gemeinnützig anerkannt und setzen sich seit Jahren für das Museum ein.
Ab 1. November im Museum
Der Zwischenraum bekennt Farbe.
Ab dem 1. November öffnet das Museum wieder einen Zwischenraum. Diesmal trägt er das Motto der Initiative. Kommen Sie vorbei, schauen Sie zu, machen Sie mit.
Foto: Roche Fotogruppe Penzberg
Herzliche Einladung
Auftakt der Initiative im Zwischenraum
Im bekannten Format „Kunst und Wein“ stellen wir FARBE BEKENNEN vor.
18 Uhr · Museum Penzberg – Sammlung Campendonk · Teilnahme gegen eine Spende
Jetzt anmeldenOffenes Atelier
An allen Sonntagen im November führt von 14 bis 16 Uhr eine Kunstvermittlerin in eine andere Technik oder Idee ein. Für Kinder, Familien und Erwachsene, Sie können jederzeit einsteigen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Museumseintritt 8 €, Kinder 1 €.
Zu sehen
Im Zwischenraum zeigen wir Arbeiten der Roche Fotogruppe Penzberg, die seit langem das Leben im Museum fotografisch begleitet. Auch die Fotos auf dieser Website stammen von ihr. Herzlichen Dank dafür, und ebenso allen, die zum Zwischenraum beitragen.
Alle Termine
Weitere Termine der Kulturgemeinschaft Penzberg und des Freundeskreises Heinrich Campendonk folgen.
Außerdem im Museum
Dauerleihgabe der Ernst von Siemens Kunststiftung
36 Postkarten von Heinrich Campendonk
Die Ernst von Siemens Kunststiftung unterstützt das Museum mit einem Konvolut expressionistischer Kleinode: 36 Postkarten aus den Jahren 1910 bis 1917, die in fantasievoller Bildsprache vom Leben und Wirken Campendonks erzählen. Das Museum ist für diese großzügige Geste sehr dankbar.
Eine Auswahl ist derzeit im Erdgeschoss des Neubaus zu sehen.
Seit 2023 im Museum
Sammlung Weber
Die Kunstwerke aus dem Nachlass Weber stehen dem Museum Penzberg seit 2023 zur Verfügung. Die Sammlung umfasst bedeutende Künstlernamen der Klassischen Moderne.
Einzelne Werke werden in den Ausstellungen immer wieder gezeigt.
Online dabei sein
Campendonk und die Initiative, live am Bildschirm
Zweimal stellen wir Heinrich Campendonk, sein Werk und FARBE BEKENNEN virtuell vor, mit Zeit für Ihre Fragen.
Melden Sie sich an. Den Zoom-Link schicken wir Ihnen rechtzeitig vorher per E-Mail.
Zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach so
Ein Stück Campendonk verschenken.
Ein Feld entspricht einer Spende in Höhe von 50 €. Wir weisen Ihnen die Felder mit ihren Koordinaten zu, Sie gestalten die Urkunde, und nach dem Kauf erhalten Sie die Urkunde als PDF per E-Mail, fertig zum Ausdrucken und Verschenken.
Die Spenden werden es ermöglichen, Fördermittel zu beantragen, z. B. für Sonderausstellungen oder Forschung am Werk von Heinrich Campendonk. Ein Feld repräsentiert eine Spende mit Urkunde, kein Anteil am Bild.
So sieht die Urkunde aus:
Ein Stück Campendonk
vom Jüngsten der Blauen Reiter
für …
Diese Urkunde bestätigt eine Spende für Forschung und Sonderausstellungen des Museum Penzberg – Sammlung Campendonk. Sie überträgt kein Eigentum am Werk. Heinrich Campendonk (1889–1957) war das jüngste Mitglied des Blauen Reiters.
Forschung und Sonderausstellungen
Damit wir ihn endlich entdecken.
Über Campendonk ist weniger geschrieben als über jeden anderen Blauen Reiter. Was wir herausfinden, zeigen wir in Sonderausstellungen. Und jede Ausstellung bringt neue Besucher nach Penzberg. Warum wir sammeln
Foto: Roche Fotogruppe Penzberg
Was Ihr Beitrag bewirkt
Schieben Sie den Regler auf Ihren Monatsbeitrag.
Gerundete Beispiele aus der Arbeit des Museums.
Noch mehr Wege, Farbe zu bekennen.
Spenden statt Geschenke
Zum runden Geburtstag, zum Jubiläum, zur Hochzeit oder im Gedenken an einen Menschen: Ihre Gäste spenden mit einem gemeinsamen Stichwort, und wir sagen Ihnen am Ende, was zusammengekommen ist.
Verwendungszweck: „FARBE BEKENNEN Anlass“ und Ihr Stichwort. Bitte melden Sie Ihre Aktion vorher kurz an.
Als Unternehmen
Werden Sie Partner einer Sonderausstellung. Ihr Name steht dort, wo die Besucher sind: auf Plakat, im Katalog, bei der Eröffnung. Oder Ihr Team verschenkt zu Weihnachten Felder statt Präsentkörben.
Ein Werk geben
Haben Sie einen Campendonk? Als Schenkung, Dauerleihgabe oder Vermächtnis wird er Teil der größten Sammlung seiner Werke. Und wenn Sie nur wissen möchten, was Sie da an der Wand haben: Wir schauen es uns gerne an, vertraulich und unverbindlich.
Für den Anfang genügen ein Foto, die Maße und ein Satz dazu, wie das Werk in Ihre Familie kam.
Stiftung Sammlung Campendonk
Stifter werden. Für ein Museum, das bleibt.
In der zweiten Jahreshälfte 2027 gründen wir die Stiftung Sammlung Campendonk. Ihr Kapital bleibt erhalten, ihre Erträge fließen Jahr für Jahr dem Museum Penzberg – Sammlung Campendonk zu. Wer jetzt seine Absicht erklärt, gehört zu den Gründungsstiftern.
So wird aus Ihrer Zusage eine Stiftung.
- 1
Absicht erklären
Mit dem Formular unten, ab 10.000 €. Die Erklärung ist unverbindlich und kostet Sie nichts.
- 2
Persönlich sprechen
Dr. Anette Völker-Rasor meldet sich bei Ihnen. Sie beantwortet Ihre Fragen zu Satzung, Zweck und Steuer.
- 3
Gründen in der zweiten Jahreshälfte 2027
Erst mit der Gründung wird Ihr Betrag fällig. Aus allen Zusagen gemeinsam entsteht das Stiftungskapital.
Was Gründungsstifter erwartet
- Ihr Name in der Gründungsurkunde und im Stifterbuch, wenn Sie möchten. Anonym geht selbstverständlich auch.
- Eine Einladung zur Gründung in der zweiten Jahreshälfte 2027.
- Ein jährlicher Bericht darüber, was die Erträge im Museum bewirkt haben.
Steuerlich besonders attraktiv
Zuwendungen in das Grundkapital einer gemeinnützigen Stiftung können Sie über den normalen Spendenabzug hinaus geltend machen: bis zu einer Million Euro, verteilt auf zehn Jahre, bei Zusammenveranlagung bis zu zwei Millionen.
Was das für Sie konkret bedeutet, klärt am besten Ihre Steuerberatung.
Absichtserklärung
Ihre Erklärung ist unverbindlich. Sie hilft uns, die Gründung zu planen und mit Ihnen zu sprechen, bevor etwas fällig wird.
Mindestbetrag 10.000 €. Fällig erst mit der Gründung der Stiftung in der zweiten Jahreshälfte 2027.
Sponsoring für Unternehmen
Ein Beispiel: So könnte Ihr Sponsoring aussehen.
Die Preisfindung ist noch nicht abgeschlossen. Beträge und Leistungen auf dieser Seite sind ein Entwurf und können sich noch ändern.
Foto: Roche Fotogruppe Penzberg
Entwurf Alle Angaben sind ein Beispiel. Wir besprechen Ihr Engagement gern persönlich.
Zeigen Sie, dass Ihr Unternehmen Farbe bekennt.
Als Sponsor stehen Sie an der Seite des Museums, das die größte Sammlung von Werken des jüngsten Blauen Reiters bewahrt. Sie machen Sonderausstellungen möglich, laden Ihre Kunden und Ihr Team zu exklusiven Führungen ein und zeigen in der Region, dass Ihnen Kunst und Penzberg etwas bedeuten.
Sponsoringleistungen sind für Unternehmen in der Regel als Betriebsausgabe absetzbar. Was das für Sie bedeutet, klärt am besten Ihre Steuerberatung.
Zwei Stufen
Premiumsponsor
8.000 €
pro Jahr
Exklusive Führungen zu jeder Sonderausstellungund die größte Sichtbarkeit.
Sponsor
5.000 €
pro Jahr
Eine exklusive Führung im Jahr und Ihr Logo dort, wo Besucherinnen und Besucher hinschauen.
Die Leistungen im Vergleich
| Leistung | Premiumsponsor 8.000 € pro Jahr | Sponsor 5.000 € pro Jahr |
|---|---|---|
| Exklusive Führung für bis zu 50 Personen, außerhalb der Öffnungszeiten, für Ihre Kunden oder Ihr Team | Zu jeder Sonderausstellung | Einmal im Jahr |
| Ihr Logo auf Plakaten und Ausstellungskatalogen | Ja | – |
| Ihr Logo auf Faltblättern und im Jahresprogramm | Ja | Ja |
| Ihr Logo auf der Website des Museums und auf penzberg-bekennt-farbe.de | Ja | Ja |
| Hinweis auf Ihre Unterstützung im Museum, als Wandbeschriftung oder auf dem Bildschirm | Ja | Ja |
| Einladung zu allen Ausstellungseröffnungen | Ja | Ja |
| Teilnahme an den Pressekonferenzen zu den Ausstellungen | Ja | Ja |
Hinweise auf Ihre Unterstützung erscheinen dezent: mit Ihrem Logo, ohne besondere Hervorhebung, ohne Verlinkung und ohne Werbebotschaft. Bei Führungen und Veranstaltungen im Museum finden keine Werbemaßnahmen statt.
Lieber ein eigenes Paket?
Ob Partnerschaft für eine bestimmte Ausstellung, Felder als Weihnachtsgeschenk für Ihr Team oder ein Engagement für die Stiftung: Wir finden gemeinsam, was zu Ihrem Unternehmen passt.
Ansprechpartnerin: Dr. Anette Völker-Rasor, avr@penzberg-bekennt-farbe.de, 0175 972 08 72
Heinrich Campendonk, 1889 bis 1957
Der Jüngste der Blauen Reiter.
Einundzwanzig Jahre alt, und schon dabei. Und bis heute der, über den wir am wenigsten wissen.
Foto: Roche Fotogruppe Penzberg
1911 kommt ein junger Rheinländer nach Oberbayern, weil Franz Marc ihn eingeladen hat. Kandinsky, Münter, Macke, Marc: Der Blaue Reiter ist gerade gegründet, und Heinrich Campendonk wird sein jüngstes Mitglied.
Er bleibt sein Leben lang bei dem, was diese Gruppe suchte: Farbe als Gefühl, Mensch und Tier in einem einzigen Bildraum. Ziegen, Kühe und Pferde ziehen durch seine Bilder, oft neben Menschen, als gehörten sie zur selben Familie.
Und er ist der Einzige der Gruppe, der Penzberg gemalt hat: die Koloniehäuser, die Schornsteine, die Halden über der Stadt, die Bergleute und ihre Pferde.
1911 bis 1922
Zehn Jahre Oberbayern, immer in der Nähe von Penzberg.
Im Oktober 1911 kommt Campendonk nach Sindelsdorf. Im Mai 1916, nach seinem Kriegsdienst und dem Tod Franz Marcs, zieht er mit seiner Familie nach Seeshaupt am Starnberger See. 1922 kehrt er ins Rheinland zurück. In seinen Briefköpfen stand in dieser Zeit als Adresse die „Bahnstation Penzberg“.
Schon 1914 tauchen die Penzberger Koloniehäuser und Schornsteine in einem Ölbild auf. Die meisten Penzberger Bilder entstehen aber nach dem Ersten Weltkrieg, 1918 und 1919: der „Penzberger Reiter“ mit Bergwerk und Halde, „Die Armen“ mit den Motiven des damals neuen Stadtwappens und das Aquarell „Barbarazeche“, benannt nach der Schutzpatronin der Bergleute.
Er malte von hinten und dachte rückwärts.
Hinterglasmalerei verlangt, alles umzudrehen. Was vorne obenauf leuchten soll, muss zuerst gemalt werden. Das Glanzlicht im Auge kommt als Erstes, der Himmel zuletzt.
Nichts lässt sich übermalen, jede Schicht ist endgültig. Dafür schenkt das Glas den Farben eine Tiefe, die Leinwand nie erreicht. Campendonk hat diese fast vergessene Technik zu einem Höhepunkt der Klassischen Moderne gemacht.
Penzberg hat seine Hinterglasbilder in einem mehrjährigen Forschungsprojekt untersucht und das erste Werkverzeichnis dazu herausgegeben. Weil man die Bilder von beiden Seiten betrachten kann, schaut man ihm hier bei der Arbeit über die Schulter.
Campendonk im Film
Zu Besuch in der Sammlung
München TV war für die Reihe „Heimatgschichtn“ im Museum Penzberg – Sammlung Campendonk und zeigt Höhepunkte aus Campendonks Werk.
Die Geheimnisse der Hinterglasmalerei
Der Film zur Ausstellung über die Hinterglasmalerei der Klassischen Moderne (2020/21). Dahinter steht ein mehrjähriges Forschungsprojekt des Museums, gefördert von der VolkswagenStiftung.
Die Filme starten erst nach Ihrem Klick. Erst dann werden Daten an YouTube übertragen.
Eine Lebenslinie
Gelb hinterlegt: die Jahre in Oberbayern
- 1889Geboren in Krefeld
- 1911Im Oktober nach Sindelsdorf in Oberbayern, jüngstes Mitglied des Blauen Reiters
- 1914Erstes Ölbild mit Penzberger Koloniehäusern und Schornsteinen, danach Kriegsdienst
- 1916Umzug nach Seeshaupt am Starnberger See
- 1918/19Die Penzberger Bilder: „Penzberger Reiter“, „Die Armen“, „Barbarazeche“
- 1922Rückkehr ins Rheinland nach zehn Jahren in Oberbayern
- 1926Professor an der Kunstakademie Düsseldorf
- 1933Von den Nationalsozialisten entlassen, bald darauf Emigration
- 1935Professor an der Rijksakademie in Amsterdam
- 1957Gestorben in Amsterdam
Die größte Sammlung der Welt steht in Penzberg.
Über dreihundert Arbeiten, darunter siebzehn Hinterglasbilder. Keine Sammlung seiner Werke ist größer.
Und trotzdem sind viele Fragen offen: Briefe, die nie ausgewertet wurden, die Jahre im Exil, die Frage, wie seine Bilder entstanden sind. Jede Antwort wird zu einer Ausstellung, und jede Ausstellung bringt Menschen nach Penzberg.
Zahlung erfolgreich
Vielen Dank, dass Sie Farbe bekennen.
Ihre Zahlung ist bei uns eingegangen. Sie bekommen gleich eine Bestätigung per E-Mail – wenn Sie ein Feld verschenkt haben, auch Ihre persönliche Urkunde.
Wenn Sie mögen, kehren Sie zurück zur Startseite oder schauen bei unseren Veranstaltungen vorbei.
Kontakt
Wir freuen uns auf Sie.
Fragen zu Feldern, Spenden, Kunstwerken oder zur Stiftung beantwortet Dr. Anette Völker-Rasor persönlich. Auch Presseanfragen laufen über sie.
Ihre Ansprechpartnerin
Dr. Anette Völker-Rasor
Dr. Anette Völker-Rasor ist Historikerin, Gründungsmitglied der Kunstzeche Penzberg und Sprecherin der drei Vereine rund um das Museum. Seit mehr als zwanzig Jahren setzt sie sich dafür ein, dass dieses Museum entsteht und eine Zukunft hat. Sie koordiniert die Kampagne FARBE BEKENNEN und die Gründung der Stiftung.
Presseanfragen
Alle Presseanfragen zu FARBE BEKENNEN, zum Museum und zur Stiftung laufen über Dr. Anette Völker-Rasor. Sie vermittelt gern Gesprächspartner, Bildmaterial und Termine vor Ort.
Rechtliches
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Fotos: Roche Fotogruppe Penzberg. Porträt Dr. Anette Völker-Rasor: Uwe Geissler. Abbildung: Heinrich Campendonk, Pflanzen, Blumen, Vögel, 1936 · © VG Bild-Kunst, Bonn, Museum Penzberg – Sammlung Campendonk.
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7. Spenden und SEPA-Lastschrift
Bei einer Spende per Lastschrift verarbeiten wir Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Kontoinhaber, IBAN, Betrag, Rhythmus und Zweck. Wir nutzen diese Daten, um die Lastschrift einzuziehen, Ihnen die Mandatsreferenz mitzuteilen und ab 300 € eine Zuwendungsbestätigung auszustellen. Zur Abwicklung geben wir die Zahlungsdaten an unsere Bank weiter. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. c DSGVO. Steuer- und handelsrechtliche Vorschriften verpflichten uns, Buchungsunterlagen bis zu zehn Jahre aufzubewahren.
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9. Absichtserklärung für die Stiftung
Für Ihre unverbindliche Absichtserklärung verarbeiten wir Ihre Kontaktdaten, den beabsichtigten Betrag, Ihre Angaben zur Nennung und Ihre Nachricht. Wir nutzen sie, um die Gründung der Stiftung Sammlung Campendonk vorzubereiten und mit Ihnen persönlich zu sprechen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Kommt es nicht zu einer Zuwendung, löschen wir die Daten spätestens sechs Monate nach der Gründung oder sobald Sie es wünschen.
10. Anmeldung zu den Online-Vorstellungen
Für die Anmeldung verarbeiten wir Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, den gewählten Termin und, wenn Sie möchten, Ihre Frage vorab. Wir schicken Ihnen damit den Zugangslink. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Veranstaltungen finden über Zoom statt (Zoom Communications, Inc., USA). Bei der Teilnahme verarbeitet Zoom technische Daten wie IP-Adresse, Gerätedaten und die Daten, die Sie selbst angeben. Zoom ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Wir löschen die Anmeldedaten nach der Veranstaltung, sofern Sie nicht zusätzlich den Newsletter bestellt haben.
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12. Videos von YouTube
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13. Speicherung im Browser
Wenn Sie die Sprache umstellen oder beim Suchspiel ein verstecktes Signet entdecken, merkt sich Ihr Browser das im lokalen Speicher (Local Storage), damit Ihre Wahl und Ihr Spielstand beim nächsten Besuch erhalten bleiben. Diese Angaben bleiben auf Ihrem Gerät und werden nicht an uns übertragen. Die Speicherung erfolgt nur, weil Sie diese Funktionen selbst nutzen (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Sie können die Daten jederzeit in Ihrem Browser löschen.
14. Empfänger und Übermittlung in Drittländer
Ihre Daten geben wir nur weiter, soweit das für die genannten Zwecke nötig ist: an unseren Hoster, unsere Bank, PayPal, Zoom, den Newsletter-Versanddienst und Google (Schriftarten, YouTube). Bei einer Übermittlung in die USA stützen wir uns auf das EU-US Data Privacy Framework oder auf Standardvertragsklauseln der EU-Kommission. Eine Weitergabe zu Werbezwecken findet nicht statt.
15. Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21). Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Eine E-Mail an info@kunstzeche.de genügt.
Sie können sich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Zuständig für uns ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht, Promenade 18, 91522 Ansbach.
16. Änderungen
Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich die Website oder die Rechtslage ändert. Es gilt die jeweils hier veröffentlichte Fassung.
Stand: Oktober 2026
Herzliche Einladung
Auftakt der Initiative FARBE BEKENNEN
Im bekannten Format „Kunst und Wein“ stellen wir FARBE BEKENNEN im Zwischenraum des Museums vor.
Donnerstag, 5. November 2026 · Beginn: 18 Uhr · Museum Penzberg – Sammlung Campendonk · Teilnahme gegen eine Spende
Anmeldung
Seien Sie am 5. November dabei.
Damit wir gut planen können, melden Sie sich bitte an. Gern auch für Familie, Freunde oder Kollegen.
Hinter FARBE BEKENNEN
Über diese Initiative und die Website
Ein Gemeinwesen lebt von dem, was Menschen über das Nötige hinaus tun: aus freien Stücken, ohne Gegenleistung, weil ihnen etwas zu wertvoll ist, um es sich selbst zu überlassen. Diese Bereitschaft ist meistens leise und hält zusammen, was Gesetze und Haushalte allein nicht halten können. Wir sind überzeugt: Wo Menschen füreinander einstehen, wächst Vertrauen, und daraus Zusammenhalt. Penzberg kennt das. Unter Tage war jeder auf den anderen angewiesen, und diese Erfahrung prägt die Stadt bis heute. Das Museum Penzberg – Sammlung Campendonk bewahrt auch dieses Gedächtnis. Dass es jetzt Unterstützung braucht, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine Einladung, Farbe zu bekennen.
Jedes Engagement nutzt die Mittel, die ihm zur Verfügung stehen. Die einen geben Geld, die anderen Zeit. Manche bringen Wissen ein, Kontakte, eine Sammlung, ein offenes Herz und Haus. Die Vereine geben seit Jahren ihre Kraft, die Stifterinnen und Stifter ihr Vertrauen in die Zukunft. Wir geben, was wir am besten können: Kommunikation, die Menschen am Herz berührt, und smarte und hoch innovative Technik, die ihnen den Weg leicht macht.
Campendonk hat auf Glas gemalt, Schicht für Schicht und rückwärts gedacht. Was am Ende vorne leuchtet, wurde zuerst und im Verborgenen aufgetragen. Mit Engagement ist es ähnlich. Das Sichtbare, eine Ausstellung, ein gerettetes Haus, eine gegründete Stiftung, ruht auf vielen Beiträgen, die niemand sieht. Diese Website soll jedem einzelnen davon Würde geben: dem Feld für 50 Euro ebenso wie der Zusage für die Stiftung. Sie spricht Deutsch, Englisch und Niederländisch, weil Campendonks Leben und Werk weit über Penzberg hinausreichen. Und sie ist so gebaut, dass aus einem Moment der Zuneigung mit wenigen Schritten ein Beitrag wird, der bleibt.
Konzept und Umsetzung

monika.uhl@ausbildungskompass.de

info@lumen21.de
Gemeinsam haben wir mit dem Ausbildungskompass den Best of Technology Award der WirtschaftsWoche in der Kategorie „Nutzen für Bürger:innen und Unternehmen" mit der Auszeichnung „exzellent" gewonnen. Moni und Stefan verbindet dieselbe Überzeugung: Technik ist dann exzellent, wenn sie Menschen zusammenbringt und dem dient, was ihnen wichtig ist.